Sofafotografie (2.1.20)

Ich sass gemütlich im Sofa und schaute mir einen alten Murmeltierfilm an, als ich im Augenwinkel eine Bewegung wahrnahm: Ein Sperberweibchen hatte sich auf das Dachgeländer des Nebenhauses gesetzt. Schnell holte ich die Kamera und fotografierte durchs geschlossene Fenster ins Gegenlicht, bei Hochnebel. 5000 - 8000 ISO und eine Überbelichtung von 3 Blendenstufen waren nötig. Das Fensterglas trug zur nicht ganz perfekten Schärfe das seinige bei.

Es ist nicht das erste Mal, dass sich ein Sperber an jenem Ort hinsetzte, denn der Platz ist strategisch günstig, er ermöglicht den Blick in vier Strassenschluchten, eine davon mit einseitigen Alleebäumen (allergene Purpurerlen).

Sperberweibchen in Wipkingen, ein zweites Bild (Abflug) findet sich hier.

Brennender Himmel (15.12.19)

Wolken, untergehende Sonne und athmosphärische Einflüsse führen gelegentlich zu beeindruckenden Naturschauspielen!

Die Blaumeise frisst sich an der Futterstelle gerne satt.

Seit Jahren hält sich eine Heringsmöwe im unteren Seebecken des Zürichsees auf.

Bereits Ende Dezember hat eine Lachmöwe die Kleingefiedermauser am Kopf fast abgeschlossen.

 

Blaue Wintertaube (4.12.19)

Zugegeben, der Titel ist etwas abenteuerlich. Mehr als drei Arten kriegte ich bei schönstem Frühwinterwetter nicht vor die Linse: BLAUmeise, WINTERgoldhähnchen und TürkenTAUBE.

Die Blaumeise verpflegte sich am Futterbrett am Waldrand, das Wintergoldhähnchen inspizierte die Weihnachtsbäume und die Türkentauben (etwa 20 Individuen) futterten auf einem abgeernteten Maisfeld.

Die Fotos entstanden mit der Nikon D500 sowie dem 500mm/f5.6 plus 1.4 Konverter. Bei gutem Licht reagierte der Fokus schnell und präzis.

Gegenlicht (23.11.19)

Letzten Montag schlossen wir uns der Orni-Gemeinde an und pilgerten ins Zürcher Seefeld, um die 2. Beobachtung des Tienschan-Laubsängers zu zelebrieren. Wir konnten ihn gut sehen, obwohl der kleine Kerl sehr mobil war. Für das Fotografieren reichte das Glück nicht aus, das einzige Bild, das entstand, ist ein Vexierbild (oben rechts eingefügt mit sichtbarem Kopf).

So versuchte ich es heute Samstag nochmals, er zeigte sich aber nicht und liess sich auch nicht hören. So spazierte ich zum Bahnhof Tiefenbrunnen und testete mein 500 f.5.6 noch ein bisschen. Die Lichtverhältnisse liessen aber nur trübe Fotos sowie Gegenlichtaufnahmen zu.

Das Teichhuhn hatte das Floss ganz für sich allein.

Vier Kormorane machten auf einem anderen Floss Körperpflege.

Die Lachmöwen waren immer in Bewegung und schauten, wo es etwas zu fressen gibt.

Kürzlich setzte sich ein Rotkehlchen fotogen hin, und

eine Waldohreule zeigte sich - nicht vollständig frei - am Schlafplatz.

Feuchter Grünspecht (6.11.19)

Der Wettergott meint es in letzter Zeit in der Region Zürich nicht gut mit den Vogelfotografen: oft regnete es und wenn nicht, vermieste eine Hochnebeldecke anständiges Licht.

So wurde dieser Grünspecht mit 2800 ISO fotografiert, was natürlich der Qualität abträglich ist.

Der Grünspecht liess sich aber vom Wetter nicht stören, höchstens vom Auslöseton meiner Kamera.