Birkenzeisig (23.6.26)

Bei den hohen Tagestemperaturen zur Zeit flüchteten wir für 3 Nächte nach Pontresina. Wir beobachteten auf der Alpe Languard, bei Samedan/Bever und in der Ebene Plauns bei Morteratsch.

Die beste Beobachtung - nicht fotografierbar - machten wir im wunderschön kiesbettbestückten Fluss bei Plauns, wo zunächst auf kleinem Raum 2 Flussregenpfeifer und 3 Flussuferläufer zu sehen waren. Später entdeckten wir nochmals 2 zusätzliche Flussuferläufer. Ebenfalls in jener Gegend, aber direkt neben dem breiten Fahrweg, suchten Birkenzeisige Nahrung.

Auf der Alpe Languard gab es viele Murmeltiere, die Jungen waren aber noch nicht im Freien. Auf dem Abstieg mit „Chnüschlotteri“ kamen wir bei einer Buntspechthöhle vorbei. Die Buntspechte im Oberengadin sind etwa 3 Wochen später dran als die rund um Zürich.

Ein Asthaufen bei Bever bot Nahrung für junge Hausrotschwänze.

Sumpfmeise (8.5.26)

Durch Zufall entdeckte ich die kleine Sumpfmeise in einem grossen Park. Sie hielt sich am Boden auf und bewegte sich vor allem gehend und hüpfenderweise mit etwas Flügelunterstützung. Zum Fliegen reichte es aber nicht. Während meiner Anwesenheit wurde sie zwei Mal gefüttert.

Rothalstaucher (19.4.26)

Nach mehreren erfolglosen Suchen hatte ich heute morgen Glück. Vorerst war er weit weg, dann aber immer näher tauchend und am Schluss nah genug für anständige Fotos.

Ich nehme an, dass es der gleiche Vogel ist, den ich bereits am 3. Februar im Blog vorgestellt hatte, jetzt aber im Prachtkleid. Jedenfalls hielt er sich in der selben Region auf.

 

Saatkrähe (12.3.26)

Nachdem beim Bahnhof Altstetten vor einigen Wochen kein einziges des letztjährigen Saatkrähennester mehr zu sehen war, wunderte es mich, wie die Geschichte weitergeht. Mindestens 15 Paare hatten sich neue Nester gebaut und bauen noch daran weiter - begleitet von intensivem Krähen. Das Nistmaterial versuchen sie akrobatisch von den Platanen abzubrechen. Heruntergefallene Ästchen werden aufgesammelt, und ist ein Nest nicht bewacht, klauen die anderen Krähen gnadenlos das Nistmaterial.

Beim Bahnhof Stadelhofen fand ich übrigens auch 6 Nester.

PS. Der Wanderfalke am Hochkamin hockt jetzt auf vier Eiern.

Rotkehlchen und Sperber (8.3.26)

Oft war ich im Februar mit der Kamera unterwegs - allein - sie durfte immer nur im Rucksack bleiben.

Nicht gerade berauschende, aber doch recht interessante Fotos gab es von einem Rotkehlchen, welches Efeubeeren frass. Um die Beere abzureissen, drehte es seinen Kopf um 180° nach oben, packte die Beere und riss sie mit der Rückbewegung ab.

Ein Sperber zeigte fast gleichzeitig sein schönes Flugbild.

A propos Greife: Im Hochkamin an der Josefstrasse gibt es bereits wieder ein Ei zu bebrüten.